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23.01.2013 | Risikobereitschaft, Teamentscheidungen

Brauchen Firmen einen neuen Umgang mit Risiko?

 

Ja, denn Risiko ist Definitionssache. Doch wer beachtet das schon? Teams sitzen zusammen, diskutieren und entscheiden.

Diskussionen über Geld, Investitionen und Fakten sind Alltag.
Die Reflektion der Definition von Risiko, und die der eigenen
finanziellen Risikobereitschaft, die Ausnahme. Die Folge: Endlose
Diskussionen - oder Entscheidungen, die kaum mit Kraft
durchgehalten werden.

Dabei ist es so einfach - mein Tipp:

Blatt raus, eine Linie gezogen, eine Einschätzung äußern: Wie risikobereit bin ich zwischen 0 (gar nicht) und 10 (grenzenlos). Zweites Blatt raus – und darauf schreibt jetzt jeder seine Definition von Risiko: Risiko ist…

Die meisten Teams würden ein Wunder erleben. Innerhalb weniger Minuten wäre klar, warum Entscheidungen unter Unsicherheit immer wieder in der Sackgasse landen. Wenn der eine unter Risiko Schaden versteht und der andere die Chance auf Gewinn. Dann wird der eine finanzielle Risiken um j e d e n Preis vermeiden wollen, auch dann wenn es die Situation gar nicht zulässt und der andere wird i m m e r den Gewinn im Auge haben und dafür Risiken gerne auch mal klein reden. Beide reagieren aus ihrem subjektiven Blickwinkel selbstverständlich „richtig“ – merken also nicht, wann eine persönliche Einstellung mit der richtigen Lösung verwechselt und zur Argumentation mit Zahlen, Daten, Fakten bewiesen werden soll.

Aber auch die unbewusst homogene Zusammensetzung von Projektgruppen oder Führungsteams kann in die Enge führen. Denn alle haben den gleichen blinden Flecken.

Also: Augen auf, Zettel raus und ran an die klare, intelligente Entscheidungsfindung!

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