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Die Quelle des Geldes

In Beratungsprozessen und auch bei Ihren eigenen Finanzentscheidungen ist die Quelle des Geldes eine wichtige Spur zur bestmöglichen Entscheidung.

Die Quelle des Geldes


In der Finanzberatung und bei Finanzentscheidungen geht es um Geld - so weit so gut. Doch berücksichtigen Sie in Ihren Beratungsprozessen oder bei eigenen Entscheidungen immer die Quelle des Geldes?

Erfahren Sie hier, welche Bedeutung diese Quelle für den Erfolg Ihrer  Entscheidungen hat:
Alles Geld, das im Umlauf ist, entspringt einer Quelle. In dem Moment, indem wir das Geld aus dem Portemonnaie nehmen sind wir die Quelle. Erst wenn wir die Entscheidung treffen Geld in die Hand zu nehmen, etwas zu bezahlen oder zu schenken, entfaltet das Geldzeichen (der Geldschein) eine Wirkung. Die Wirkung bestimmen wir mit unseren Gedanken und Handlungen.

Doch meist sind wir nicht die Urquelle dieses Geldes. Stammt das Geld zum Beispiel aus einer Erbschaft, dann transportiert das Geld so lange „alte Themen“, bis uns diese Themen bewusst sind und wir die Botschaft entschlüsselt und aufgelöst haben.

Häufig berichten mir Finanzberater, dass ein Paar, das zu ihnen in die Beratung kommt, diese Beratung ganz unterschiedlich nutzt. Der eine Partner setzt die Empfehlungen sofort um, der andere kann sich noch nach Monaten nicht zu einer Entscheidung durchringen. Oft verbirgt sich hinter diesem Zögern eine Botschaft, die das Geld, das jeder anzulegen hat, mit sich trägt. Bevor der aktuelle Besitzer eine klare Entscheidung treffen kann, muss diese Logik entschlüsselt werden. Die eigentlichen Quelle des Geldes: die verstorbene Mutter, der wichtigste Kunde, der Arbeitgeber, der Freund – alle haben mit der Übergabe des Geldes bewusst oder unbewusst eine Nachricht übermittelt. Übernimmt der Empfänger diese Nachricht ohne sie aufzulösen, kann dies noch jahrelang Entscheidungen verzögern, erschweren oder zu irrationalen Entscheidungen führen.

Ein Beispiel
Die Abfindung eines Arbeitgebers enthält die Botschaft: „Wir sind froh, dass wir dich losgeworden sind.“ Der Empfänger spürt diese Beziehungsstörung natürlich beim Abschied vom Arbeitgeber. Meist glaubt er, dass mit dem letzten Arbeitstag die Verbindung zum Arbeitgeber aufgehoben ist. Man schließt ja auch oft einen „Aufhebungsvertrag“. Doch mit dem Geld geht die Botschaft mit - und Achtung: Kommt dieser Mensch jetzt zum Finanzberater und möchte dieses Geld anlegen, entfaltet sich das Thema der Trennung in ganz individueller Weise im Prozess der Entscheidungsfindung.

Mein Tipp
Schreiben Sie die Botschaft, die Sie in Ihrem Geld entdecken können auf, und senden Sie diesen Brief der Quelle des Geldes symbolisch zurück. Spüren Sie genau hin, ob Sie die Nachricht beantwortet haben, oder losgeworden sind. Klappt es nicht, dann hat die Quelle einen Punkt in Ihnen getroffen, der schon unabhängig von der Übergabe eine besondere Bedeutung für Sie hatte. Haben Sie dies erkannt, haben Sie die Chance durch Selbstreflexion diese Überzeugung nun endgültig über Bord zu werfen.

Ihre Aufgabe
Wann immer Sie die Quelle von Geld für andere Menschen sind – achten Sie bewusst auf die Botschaften, die Sie mit dem Geld an andere übermitteln. Es können glückliche Momente entstehen – oder Konflikte angeheizt werden. Sie haben es in der Hand!

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