Disruption kommt aus der Vorstellungskraft

Disruption kommt von innen, braucht Mut zur Farbe und Geschichten die berühren. Kennen Sie einen Geschichtenerzähler, der nie aufhört an die Story zu glauben?

Disruption kommt aus der Vorstellungskraft

 

Das zeichnet erfolgreiche CEOs der größten Unternehmen weltweit aus. Sie erzählen starke, wirkungsvolle Storys darüber, wie sie sich die Zukunft des Unternehmens vorstellen können. Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder in verschiedenen Varianten. Und sie beginnen sofort Pläne zu schmieden, wie diese Vision erreicht werden kann.

„To change the culture and move into new growth areas, the CEO needs to become “the storyteller in chief”…”.

Mark T. Bertolini von Aetna 

Anstatt immer wieder darauf zu bauen die gegenwärtigen Geschäftsprozesse noch schneller, effizienter, kostengünstiger zu machen, entwickelt der CEO eine Story über den Aufbau ganz neuer Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten zeichnen ein Bild des zukünftigen Unternehmens, das zunächst weit außerhalb der Vorstellungskraft der meisten Mitarbeiter liegt. Der CEO als die Quelle im Unternehmen hat die Kraft und den Mut dieses Bild mit voller Überzeugung zu sehen. Auch wenn er mal zweifelt, sein Bild bleibt bestehen.

Leider mangelt es den meisten CEOs in der Finanzdienstleistung an dieser positiven, kreativen Kraft. Sie sind angetreten Sicherheit zu vermitteln und das Geld für ihr Unternehmen, durch den Verkauf von Produkten zu machen. Nun stecken sie in einer Krise. Die bekannte Veranstaltung „Banken im Umbruch“ zeigt dies deutlich. Der Umbruch findet im Außen statt. Ob Regulierung, aufgedeckte Skandale oder Fintech, die meisten CEOs können nur reagieren. Dabei kommen Banken und Banker zunehmend in Stress. Kaum eine Bank oder ein Vermögensverwalter versäumt es, riesige Summen in die Digitalisierung ihrer bestehenden Geschäftsmodelle zu stecken. Den meisten Projekten fehlt jedoch die visionäre Kraft. Mit weniger Personal, wieder mehr Geld verdienen, das ist ein armer Wunschtraum, aber keine starke Vision.

In einigen meiner Hintergrundgespräche keimt Hoffnung. So zum Beispiel, vor wenigen Wochen beim Lunch mit dem CEO eines großen Instituts nach gelungener Fusion und Umstrukturierung. Er hat wieder Luft, kann nach vorne blicken und horcht interessiert zu, wie im Zeitalter der Digitalisierung aller Finanzdienstleistungen innovative Kreditberatung mit einem Profiling von FinaMetrica aussehen könnte. Hellhörig kann man auch werden, wenn der Unternehmensberater einer großen französischen Bank erwähnt, dass er zum CEO gesagt habe, dass sie in Zukunft mehr Psychologen als Kapitalmarktexperten einstellen werden. Mein Hinweis auf die Ausbildung zum FCM Finanz Coach fand bei diesem Kollegen sofort Anklang. Die Einladung nach Paris lässt noch auf sich warten;).

Digitalisierung ist noch keine Disruption. Was Gewinner von Verlierern unterscheidet, ist ein visionäres Geschäftsmodell, das Bedürfnisse eines Kunden befriedigt, die er selbst heute noch nicht kennt.

Sind Sie neugierig und wollen Ihre Vision schaffen? – sprechen Sie uns einfach an!

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