Risikoprofiling mit Anlegern

Gut beraten und die passende Empfehlung aussprechen: dazu gehört die realistische Einschätzung der Risikobereitschaft von Kunden als Ausgangspunkt eines passenden Risikoprofils.

Risikoprofiling mit Anlegern


Oliver Ever­ling, Monika Müller (Hrsg.) Risi­ko­pro­filing mit Anle­gern Bank-​Verlag GmbH Köln, Juni 2018 ISBN: 978-​3-​86556-​506-​8

Über das Buch

Berater und „Robo-​Advisor“ müssen sicher­stellen, dass ihre Anla­ge­emp­feh­lung der Risi­ko­be­reit­schaft und der finan­zi­ellen Trag­fä­hig­keit des Kunden entspricht. Dabei sind sowohl ökono­mi­sche als auch psycho­lo­gi­sche Aspekte wichtig. Ein ökono­mi­scher Aspekt der Risi­ko­ein­schät­zung ist beispiels­weise die finan­zi­elle Situa­tion des Kunden, welche einen wich­tigen Eckpfeiler einer MiFID-​konformen Bera­tung darstellt. Dazu zählen die indi­vi­du­elle Einkom­mens-​ und Vermö­gens­lage sowie notwen­dige Risi­ko­puffer. Die psycho­lo­gi­sche Kompo­nente befasst sich mit der Risi­ko­ein­stel­lung des Kunden, die auf bishe­rigen persön­li­chen Erfah­rungen, Einschät­zungen und Persön­lich­keits­ei­gen­schaften wie Risi­ko­be­reit­schaft oder Risi­kowahr­neh­mung beruht.

Das Buch stellt praxisnah die neusten Verfahren und Systeme des Risi­ko­pro­filings mit Anle­gern vor und zielt insbe­son­dere darauf, die betriebs­wirt­schaft­li­chen und recht­li­chen Gestal­tungs­mög­lich­keiten von Konzepten sowie indi­vi­du­elle Risi­ko­pro­filing mit Anle­gern zu unter­su­chen und zu doku­men­tieren.

Die Autorinnen und Autoren

Die Beitrags­au­toren sind Vorstände und Entscheider in Kredit­in­sti­tuten aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz, aus Bera­tungs­un­ter­nehmen, Anwalts­kanz­leien und Wissen­schaftler.

Ein Auszug aus dem Buch - Was sagt die Gehirn­for­schung zu Finan­zent­schei­dungen?

"Der Verstand ist …ein wich­tiger Ratgeber, aber kein Entscheider. Der beste Entschei­dungstyp bei komplexen Finan­zent­schei­dung ist die „aufge­scho­bene intui­tive Entschei­dung“, für die Kompe­tenz, Fein­füh­lig­keit und Glaub­wür­dig­keit des Bera­ters und Anbie­ters wesent­liche Voraus­set­zungen sind. Bei …. der „aufge­scho­benen intui­tiven Entschei­dungen“ geht es um Entschei­dungen in komplexen Situa­tionen wie etwa Anlageentschei­dungen. Hierfür ist es typisch, dass man sich möglichst kompe­tent infor­miert bzw. infor­mieren lasst, eine Zeit lang nach­denkt, dann die Sache für einige Zeit ruhen lasst und sich dann relativ spontan entscheidet. Dies sind nach­weis­lich die besten Entschei­dungen in Fällen, bei denen es nicht einfach um zwei Alter­na­tiven geht, die man rational abar­beiten konnte."

Quelle: Roth, Gerhard (2018): Verstand, Intui­tion oder Gefühl – was soll unsere Finan­zent­schei­dungen bestimmen? Seite 415 - 439.

Zielgruppe

  • Finanzplaner, Anlageberater, Vermögensberater, Rentenberater
  • Mitarbeiter in den Abteilungen Vertrieb, Compliance und Risikomanagement
  • Steuerberater, Unternehmensberater und interessierte Privatkunden

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