
Buchrezension von Julian Wilde (2024, Psychologie-Student und Praktikant bei FCM)
Sein Buchklassiker „Reich mit Aktien“ aus dem Jahr 1960 liegt nun erstmals in deutscher Sprache vor. Das Vorwort stammt von seinem Sohn Ken Fisher, dem Gründer des Vermögensverwalters Fisher Investments in den USA.
Im Zentrum seines Denkens steht die Annahme, dass die Wahrheit nicht daran gemessen werden kann, wie viele Menschen davon überzeugt sind, dass es sich um die Wahrheit handelt. So ist für die Bewertung einer Aktienanlage nicht der aktuelle Aktienkurs entscheidend, sondern die Kompetenz des Managements und die kontinuierliche Weiterentwicklung durch fähige Entscheidungsträger.
Fisher fordert die Leserinnen und Leser seines Buches auf, über die eigene Anlagestrategie nachzudenken und die Verantwortung für die Analyse der Entwicklung der Unternehmensanteile im Portfolio zu übernehmen. Er erklärt, wie Aktienbewertungen zustande kommen und welche Stellschrauben dabei entscheidend sind.
Fisher weckt Interesse für den Nutzen und die Bedeutung einer langfristigen Anlagestrategie. Darüber hinaus gibt er wertvolle Hinweise, wie Anleger einen für sie geeigneten und erfolgreichen Anlageberater identifizieren können.
Wer Aktien mit geringen Gewinnen frühzeitig verkauft, statt sie 25 Jahre zu halten und je nach Titel bis zu 3.000 Prozent Gewinn zu machen, verliert laut Fisher „mehr Geld als durch alle anderen törichten Investitionen zusammen“.
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